Pfadfinder*innenschaft St. Georg
Die PSG hat in Deutschland gut 9.000 Mitglieder. In der Diözese Rottenburg-Stuttgart haben wir 6 Stämme, in denen jede Woche zahlreiche Kinder und Jugendliche zu Gruppenstunden und pfadfinderischen Unternehmungen zusammenkommen.
Was die PSG ausmacht sind ihre Mitglieder. In vier Altersstufen – Wichtel, Pfadis, Caravelles und Ranger – setzen wir auf die Projektmethode: Kinder gestalten selbst. Wir begleiten sie dabei, ihre Stärken zu entdecken, Verantwortung zu übernehmen und Gesellschaft aktiv mitzugestalten. Pfadfinden heißt für uns: eine bewusste Entscheidung für Gemeinschaft, Haltung und Veränderung.
Viele fangen im Grundschulalter an und bleiben ihr Leben lang dabei – einmal Pfadfinder*in, immer Pfadfinder*in.
Die drei Säulen unserer Arbeit
Wir sind:
Pfadfinder*innen
Die PSG ist Teil des Weltverbands WAGGGS, in dem 10 Millionen Pfadfinder*innen weltweit aktiv sind. Pfadfinden bedeutet für uns: Verantwortung übernehmen, Gesellschaft mitgestalten und die eigenen Stärken entdecken. In altersgestuften Gruppen planen Mädchen und junge Frauen ihre Aktivitäten selbst – kreativ, solidarisch, bewusst. Unsere Pädagogik basiert auf Mitbestimmung, Vielfalt und gemeinschaftlichem Lernen.
Mädchen und Frauen
Wir machen inklusive, parteiliche Mädchenarbeit. In der PSG gestalten Mädchen, junge Frauen und weitere FINTA*-Personen geschützte Räume, in denen sie wertgeschätzt, gestärkt und ermutigt werden – unabhängig von Herkunft, Behinderung, sexueller Orientierung oder geschlechtlicher Identität. Unsere Arbeit setzt an ihren Lebensrealitäten an, macht Mut zur Selbstbestimmung und hinterfragt gesellschaftliche Rollenbilder. Wir denken feministisch und intersektional: Vielfalt ist für uns kein Zusatz, sondern Grundlage.
Katholisch
Unser Verband ist christlich geprägt. Das bedeutet: Wir stehen für Werte wie Gerechtigkeit, Solidarität und Verantwortung. Glauben und Zweifel haben in unseren Gruppen Platz – Spiritualität verstehen wir als Erfahrungsraum, in dem junge Menschen ihren eigenen Weg finden dürfen. Wir setzen uns aktiv mit Kirche auseinander und gestalten sie mit – aus feministischer Perspektive.
Wie alles begann
1909: Beim ersten großen Treffen der Boy Scouts in London taucht überraschend eine Mädchen*gruppe auf. Agnes Baden-Powell, die Schwester Robert Baden-Powells (Gründer der männl. Pfadfinderbewegung) gründet die Pfadfinder*innenbewegung.
1916: Lady Olave übernimmt die Organisation der "Girl Guides". Sie hat die Grundsteine für unsere heutige Arbeit gelegt.
1928: Gründung des Weltbundes der Pfadfinderinnen: World Association of Girl Guides and Girl Scouts (WAGGGS).
→ Auch heute sind wir noch Mitglied im WAGGGS, sowie dem Ring deutscher Pfadfinder*innenverbände (rdp).
1931: Schülerinnen in Saarbrücken hören im Englisch-Unterricht von der Pfadfinder*innenbewegung und bilden die ersten Pfadfinder*innengruppen in Deutschland. Sie nennen sich "Bund katholischer Pfadfinderinnen".
Immer offen für Neue(s)
Du hast Interesse bekommen und möchtest auch einmal ins Pfadfindern reinschnuppern?
Dann finde ganz einfach den Stamm, der deinem Wohnort am nähesten ist und melde dich dort.
Falls es keinen Stamm bei dir vor Ort gibt, dann melde dich gerne bei uns im Diözesanbüro.
Niemand kann dich stoppen - du kannst natürlich auch direkt selbst einen neuen Stamm gründen. Wir helfen dir dabei!
Auf unserer Website und Instagram informieren wir regelmäßig über kommende Aktionen. Deine Gelegenheit einmal vor Ort zu schauen, ob's passt.
Wenn ja, dann werde Pfadfinderin und melde dich als Mitglied bei der PSG an. Hier geht´s zur Online-Anmeldung auf der Bundesseite der PSG!